Shy-kan
06.01.2006 - 08.02.2014

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In loving memory
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Im März 2006 zog Artus vom Geiersbach (HZD), genannt Shy-kan (Bedeutung: von schüchterner Abstammung / schüchternes Blut), bei mir ein. Ich möchte nicht behaupten, dass der Kleine seinem Namen keine Ehre machte, aber wie es sich für einen Hovawart gehört, hatte er es natürlich faustdick hinter den Ohren und war mit der hovitypischen Extraportion Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit ausgestattet.  

In Shy-kan fand ich all das, was ich mir von einem Leben mit Hund versprach, und noch viel mehr. 
Von einigem wusste ich vorher nicht einmal,  dass ich es überhaupt suchte. 
Shy-kan war ein toller Kumpel, immer gut gelaunt und für ein actionreiches Spiel zu haben. Mit ihm konnte ich stundenlang durch die Wälder und die Natur streifen, albern sein und jeden Augenblick in vollen Zügen genießen. 
Er liebte das Wasser, und wenn gerade kein Badesee zur Verfügung stand, war ihm auch keine Pfütze zu schlammig. 
Um seinem Temperament gerecht zu werden, standen regelmäßiges Joggen und bald auch das Training in einer Rettungshundestaffel auf dem Programm. Seinen Job als Hofwächter erledigte er mehr als pflichtbewusst, was mich anfangs an meine Grenzen brachte und mich zwang, in Sachen Standing und Selbstbewusstsein meinem Hund in nichts nachzustehen. "Jeder bekommt den Hund, den er braucht", das würde ich definitiv auch heute so unterschreiben. Durch Shy-kan habe ich viel über mich und über Hundeverhalten gelernt. Für letzteres stecke ich noch heute leidenschaftlich gerne meine Nase in Fachbücher und besuche Seminare. 

Leider war Shy-kan von Beginn an mit keiner stabilen Gesundheit gesegnet. Neben vielen schönen Momenten haben wir gemeinsam auch einige schwere Stunden durchgestanden, und auch hier hat uns Shy-kan gezeigt, dass man sein Leben genießen muss, jeden Augenblick!

Shy-kan war purer Rock`n`Roll.

Danke, mein Bärchen, für 8 tiefbewegende und unvergessliche Jahre!

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